Keine Außenstelle des Schulamtes sondern ein Schulamt benötigen wir in unserer Region

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Eine Außenstelle des Schulamtes in Eberswalde löst die Probleme nicht, die durch die Verlagerung des Amtes nach Frankfurt (Oder) in unserer Region entstanden sind.

Auch wenn es in Eberswalde eine Außenstelle des Schulamtes gäbe, bliebe die Dienststelle das Schulamt Frankfurt (Oder). Die Lehrkräfte und pädagogischen Fachkräfte müssten also weiterhin für alle dienst- und arbeitsrechtlichen Fragen nach Frankfurt und wären damit nach wie vor mit weiten Fahrtwegen belastet. Von Angermünde aus wäre der Weg noch weiter.

Auch die für den Bereich Barnim und Uckermark zuständigen Schulrätinnen uns Schulräte würden für Absprachen und Dienstberatungen nach Frankfurt müssen und damit auch wertvolle zeitliche Ressourcen für Dienstreisen aufbrauchen.

Die so dringend notwendige Akquise von Lehrkräften könnte für den Nordosten erfolgversprechender werden, wenn die regionalen Netzwerke genutzt werden und die Sachkenntnis regionaler Besonderheiten einfließen kann. Gerade berlinfernere Regionen haben Schwierigkeiten, ausreichend qualifizierte Lehrkräfte zu finden. Die Einstellung von Personal für die Schulen ist aber nicht Aufgabe der Schulaufsicht, sondern würde im Falle einer Außenstelle auch weiterhin von Frankfurt (oder) aus erfolgen.

Daher müssen wir nicht von einer Außenstelle reden, sondern darüber, dass wir von der gesetzlichen Möglichkeit Gebrauch machen und dem gewachsenen Bedarf die richtige Antwort folgen lassen. Der Bedarf ist unstrittig, vor allem mit den beiden Wachstumsachsen Wandlitz und Werneuchen. Es kann jederzeit ein fünftes Schulamt eingerichtet werden kann.

Deshalb meine Forderung: Einrichtung eines Schulamtes in Eberswalde!