Waldschulen werden durch festes Personal gesichert

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Eberswalde / Schorfheide Der Wald gehört zu Brandenburg – und das „Klassenzimmer im Grünen“ ist vielen aus der Kindheit vertraut. In den Waldschulen des landeseigenen Forstbetriebs erfahren jedes Jahr Zehntausende junge Menschen alles über Pflanzen, Tiere und das richtige Verhalten im Wald.

„Die Waldpädagogik ist ein wichtiger Baustein in der kindlichen Entwicklung“, erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete Britta Müller. „Die Kinder und Jugendlichen lernen viel über die Natur, wenn sie mit ihren Eltern, Kita-Gruppen oder Schulklassen zum Beispiel die Walderlebniswelten Schorfheide oder das Wald-Solar-Heim Eberswalde besuchen.“ Deshalb sei die personelle Absicherung der Waldschulen zu begrüßen, die die SPD-geführte Landesregierung jüngst beschlossen hat.

„Die Waldpädagogik dient auch der Vorbeugung von Waldbränden, wie wir sie in diesem trockenen Sommer leider viel zu häufig erlebt haben“, so Britta Müller. „Kinder und Jugendliche lernen, wie sie die Umwelt schonen und Gefahren vermeiden können – auch solche durch Feuer.“ Dazu gibt es im Internet und als Faltblatt auch den „Wald-Knigge“ des Landesforstbetriebs.

Die Waldschulen im Landkreis Barnim vermitteln laut Britta Müller mit ihrer wertvollen Arbeit ein Verständnis von Nachhaltigkeit –spielerisch und eindrucksvoll. „Die Kinder und Jugendlichen bekommen Anregungen zum Hinterfragen und Nachdenken. Dafür bietet der Wald den perfekten Rahmen.“

In den Walderlebniswelten Schorfheide arbeiten bisher sieben Beschäftigte und fünf in Eberswalde im Wald-Solar-Heim. Sie betreuten im vorigen Jahr rund 18.000 Besucherinnen und Besucher an den beiden Standorten.

Link zum „Wald-Knigge“ des Landesforstbetriebs

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