Signal auf Grün gestellt – Züge auf der Stammstrecke der Heidekrautbahn sollen wieder rollen

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Am 10.01.2019 haben die Länder Berlin und Brandenburg, der Verkehrsverbund VBB und das Eisenbahnunternehmen NEB die Planungsvereinbarung zur Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn abgeschlossen. Bereits ab 2023 sollen die Züge nun wieder auf der sogenannten Stammstrecke der Heidekrautbahn rollen, von Basdorf nach Berlin-Wilhelmsruh. Dafür sind gut 20 Mio. sind für den Ausbau der rund 14 Kilometer langen Strecke vorgesehen.

Nach mehr als 20 Jahren öffentlicher Diskussion über die Strecke, kann man die Geschehnisse der letzten Monate als einen Sprint bezeichnen. Dass es am Ende so zügig ging, liegt wohl auch daran, dass hier viele Köche den Brei gerührt aber nicht verdorben haben!
Ich bin überzeugt: Zuzug braucht Züge! Und die Region im Nordosten ist eine Wachstumsregion mit immer mehr Menschen, die zur Arbeit pendeln oder am Wochenende die Natur genießen wollen.

Daher habe ich mich für die Verbesserungen auf der Schiene und insbesondere für die Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn eingesetzt. Das Thema habe ich immer wieder an die Verkehrsministerin herangetragen, sie für eine Dialogveranstaltung mit den Bürgern 2017 in Wandlitz gewonnen und nicht zuletzt mit meinen Landtagskollegen Uwe Liebehenschel (CDU) und Margitta Mächtig (Linke) zweimal im Landtag bei einem parlamentarischen Frühstück mit der NEB für Unterstützung geworben.

Nach meiner Einschätzung gibt es neben dem Ausbau der Stammstrecke jedoch zwei weitere wichtige Signale, die mit dem unterzeichneten Vertrag gesendet wurden: Zum einen der Erhalt der Streckenführung über Schönerlinde nach Karow und zum anderen, dass die Züge ab 2028 / 2030 bis zum ICE-Bahnhof Gesundbrunnen rollen sollen.

„Bei aller Freude über die Reaktivierung der Stammstrecke müssen aber am Ende noch genügend Züge und Personal verfügbar sein, um auch einen 30 Minuten-Takt auf der Strecke von Klosterfelder nach Gesundbrunnen zu realisieren.“, fordert die Landtagsabgeordnete Britta Müller.

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Berichterstattung MOZ vom 15.01.2018