Volkskrankheit Diabetes muss energisch bekämpft werden

Datum:
Der Landtag hat den Bericht zum Stand des Diabetes mellitus in Brandenburg beraten.

Der Bericht geht auf meine Initiative als gesundheitspolitische Sprecherin zurück. Mit den Schlussfolgerungen und Empfehlungen bin ich zufrieden.

Diabetes mellitus/Typ-2 ist eine Volkskrankheit. Deutschlandweit wie auch in Brandenburg ist in den letzten Jahren die Häufigkeit der Erkrankung gestiegen. So waren im Jahr 2016 in Brandenburg 286.000 Menschen betroffen, das sind 11,5 Prozent der Bevölkerung. Ich bin sehr froh, dass wir uns 2017 mit dem Antrag der Regierungsfraktionen auf den Weg gemacht haben, der Volkskrankheit Diabetes in Brandenburg den Kampf anzusagen, und nicht erst auf die Nationale Strategie des Bundes gewartet haben. Wir begrüßen die Empfehlungen des Berichts, vor allem die baldige Durchführung einer Brandenburger Diabeteskonferenz mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren sowie Patientenvertreterinnen und Patientenvertretern.

Wie wichtig Maßnahmen zur Gesundheitsförderung sind, zeigt ein Ergebnis des Berichts: 57 Prozent der Brandenburgerinnen und Brandenburger bewegen sich weniger als 2,5 Stunden pro Woche und haben damit ein erhöhtes Risiko, übergewichtig zu werden und an Diabetes zu erkranken. Es gilt nun, gemeinsam mit allen wichtigen Akteurinnen und Akteuren weitere konkrete Maßnahmen zum Eindämmen der Krankheit zu erarbeiten. Für uns steht die Prävention im Vordergrund, etwa Früherkennung und Gesundheitsförderung. Daneben gilt es, die Versorgung für an Diabetes erkrankte Menschen zu verbessern.

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Download Bericht der Landesregierung

 

Newsletter 1/2019 – Meine Arbeit für den Barnim

Datum:

Ich wünsche allen einen schönen Frühlingsbeginn

Der Winter und somit die graue Jahreszeit liegt hinter uns. Die einen oder anderen Frühblüher zeigen sich bereits.

So kommen auch viele Projekte der letzten Zeit endlich voran. Die Bauarbeiten an den Radwegen Wandlitz – Wensickendorf und Wullwinkel – Biesenthal haben begonnen. Die Stammstrecke der Heidekrautbahn wird reaktiviert. Im Landtag wurden wichtige Beschlüsse gefasst, um den Zusammenhalt im Land weiter zu stärken. Ich freue mich ganz besonders über die Einführung der „Retter-Prämie“ für unsere ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer sowie die Entlastung von Familien mit geringem Einkommen bei der Kita- und Hortbetreuung.

Möchten Sie meinen Newsletter auch regelmäßig per E-Mail erhalten? Dann melden Sie sich unter britta.mueller@spd-fraktion.brandenburg.de an.

Download 2019-1_Newsletter Britta Müller

Beim Neujahrempfang des Verbundes christlicher Kliniken Brandenburg (VCKB)

Datum:

VCKB = Gesundheitsversorger+ Arbeitgeber+ Wirtschaftsfaktor+ Innovationsmotor.

Die Kliniken des Verbundes bieten für die Menschen im Land eine Rundumversorgung – von der Grundversorgung bis zur Spezialisierung. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit unserer Brandenburger. Auf meiner Krankenhaustour durchs Land konnte ich mich von der großartigen Arbeit an den verschiedenen Standorten u.a. Lehnin, Bernau, Potsdam oder Woltersdorf, überzeugen.

Bilder: SPRUNG / Agentur für Kommunikation

Krankenhaustour – Besuch im Evangelischen Krankenhaus Woltersdorf

Datum:

Besuch der Fachklinik für Innere Medizin und Geriatrie. Mit Jörg Vogelsänger und Maria Kampermann waren wir im Gespräch mit der Klinikleitung zur Notfallversorgung am Standort.

Hier sollen auch weiterhin Notfallpatienten behandelt werden und das ohne Abschlagszahlungen für die Klinik. Wir haben uns persönlich davon überzeugt, dass die Patienten hier ärztlich und medizintechnisch auf hohem Niveau versorgt werden.

Bilder: Jörg Maushake, Leitung Öffenlichkeitsarbeit Evangelischen Krankenhaus Woltersdorf

 

Die Einführung der Retterprämie ist eine Anerkennung und ein Zeichen des Dankes

Datum:

Wandlitz. Rund 38.000 Frauen und Männer in Brandenburg engagieren sich aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr. Die Retterprämie würdigt die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr, im Katastrophenschutz und beim Technischen Hilfswerk.

In Barnim sind 1.720 Kameradinnen und Kameraden ehrenamtlich in der Feuerwehr. Sie, wie auch die Kräfte des Katastrophenschutzes und des Technischen Hilfswerks erfüllen unverzichtbare Aufgaben für die unsere Gesellschaft.

Ohne ihr Engagement würde der Brand- und Katastrophenschutz in Brandenburg nicht funktionieren. Um Menschen in Notlagen zu helfen, stellen sich Gefahren und opfern viel Freizeit.

Dieses ehrenamtliche Engagement will das Land Brandenburg nun stärker anerkennen und fördern: Der Landtag beriet diese Woche über das Prämien- und Ehrenzeichengesetz, das jährliche Zuschüsse und eine Prämie für langfristige Einsatz von 500 Euro vorsieht. Brandenburg ist mit der neuen Regelung bundesweit an der Spitze.

Die Retterprämie ist eine Anerkennung und ein Zeichen des Dankes. Der Dürre-Sommer im letzten Jahr hat gezeigt, wie wichtig engagierte Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte sind.

Die Prämie ist ein Beitrag dazu, die Sicherheit der Gemeinden und Städte im Landkreis Barnim auf Dauer zu gewährleisten und soll den ehrenamtlichen Einsatz für die Gemeinschaft auch attraktiver machen.

Wer sich in Einsatzabteilungen bei der Freiwilligen Feuerwehr, beim Katastrophenschutz oder beim Technischen Hilfswerk engagiert, wird künftig einen jährlichen Zuschuss zum Aufwandsersatz von 200 Euro erhalten. Wer lange aktiv mit dabei ist, der bekommt zusätzlich alle zehn Jahre eine Jubiläumsprämie von 500 Euro. Das Gesetz soll bis zum Sommer vom Landtag endgültig beschlossen werden und rückwirkend zum 1. Januar 2019 gelten.

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Schulmilch ohne Zucker wird weiterhin gefördert

Datum:
Die gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen ist auch in der Schule wichtig

Der Landtag hat am 30. Januar 2019 auf Initiative der SPD-Fraktion beschlossen, dass in Brandenburg künftig nur noch Schulmilch ohne künstlichen Zuckerzusatz mit EU-Subventionen gefördert werden soll.

Wir haben die Landesregierung aufgefordert, die Förderrichtlinie entsprechend zu ändern. Bisher sind in einem viertel Liter Milchmischgetränk wie beispielsweise Kakao oder Bananenmilch rund 18 Gramm Zucker enthalten. Das sind circa sechs Stück Würfelzucker. Die Schulen im Landkreis Barnim können auch weiterhin zuckerhaltige Milchgetränke in der Mensa anbieten.

Aber wir wollen, dass nur noch ungesüßte Milch mit Steuermitteln gefördert wird. In zahlreichen Lebensmitteln ist Zucker enthalten. Deshalb müssen wir auch darauf achten, was der Staat zusätzlich subventioniert. Es geht uns nicht um Bevormundung oder gar Verbote, sondern um die Unterstützung einer ausgewogenen und gesunden Ernährung in Kindergärten und Schulen.

Die Europäische Union stellt dem Land Brandenburg im laufenden Schuljahr rund 350.000 Euro für ihr Schulmilchprogramm zur Verfügung. Eine Änderung der bestehenden Fördermittelrichtlinie ist jeweils zu Beginn des neuen Schuljahres möglich.

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Besuch im Landtag Brandenburg

Datum:

In dieser Woche hatte ich sehr netten Besuch aus dem Barnim zu Gast. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Herzsportgruppen des SV Börnicke waren angereist um den Landtag zu erkunden und mit ihrer Abgeordneten ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss bummelten wir noch gemeinsam über den Potsdamer Weihnachtsmarkt. Wärmender Glühwein durfte da nicht fehlen.

Möchten auch Sie den Landtag und meine Arbeit kennenlernen, so finden wir sicher einen Termin. Schreiben Sie mir eine E-Mail oder rufen Sie mein Bürgerbüro unter 033 397 / 28 63 08 an.

 

Gründung der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen

Datum:

Sie ist die älteste Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der SPD. Gegründet wurde die ASG 1913. In Brandenburg ist sie nun die Jüngste von insgesamt neun Arbeitsgemeinschaften im Landesverband. Eine schlagkräftige Mannschaft von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus dem Gesundheitswesen verleiht dem neuen Fachgremium sein Gesicht. Geeint im Ziel, eines demokratischen und solidarischen Gesundheitswesens wollen die Mitglieder in der ASG sich für gesundheitliche Chancengleichheit und Versorgung von Jung und Alt – in Stadt und Land einsetzen.

Herzlichen Dank für das überwältigende Ergebnis zur Wahl als Landesvorsitzende der ASG Brandenburg. Meinen Glückwunsch auch an die weiterhin in den Vorstand gewählten Mitglieder: Brigitte Kaßuba (Ärztin, Referentin KBV), Enrico Triebel (Jurist) beide als Stellvertreter sowie Karin Harre (Hausärztin) und Bertram Otto (Medizinstudent) als Beisitzer.

 

Koalition gibt Krankenhäusern mehr Investitionsmittel

Datum:

Potsdam. Der Landtagsausschuss für Haushalt und Finanzen berät ab Mittwoch über den Entwurf zum Doppelhaushalt 2019/20 und Änderungsanträge. Die Koalition will unter anderem die Krankenhäuser mit mehr Geld für Investitionen ausstatten, wie die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Britta Müller, bekräftigt.

„Wir haben es zugesagt und halten Wort: Alle Krankenhäuser in Brandenburg bleiben erhalten und bekommen mehr Mittel für die Modernisierung. Das können neue medizinische Geräte, ein IT-System oder eine bessere Ausstattung der Patientenzimmer sein. Für Investitionen ste-hen bereits in diesem Jahr 100 Millionen Euro zur Verfügung; diesen Betrag sehen wir auch für 2019 und 2020 vor. Die Mittel für die Krankenhäuser im Land steigen damit gegenüber dem Haushaltsentwurf um 20 Millionen Euro jährlich, wie die Koalition dies bereits Mitte Oktober angekündigt hat. Die CDU sollte sich nicht von einer irreführenden Zeitungsmeldung verunsi-chern lassen und Maßnahmen fordern, die von SPD und Linksfraktion fest vereinbart sind. Wir stärken das soziale, solidarische Brandenburg und brauchen dabei keine Nachhilfe.“

Download Pressemitteilung 88_181120 Krankenhausinvestitionen

Pflegefachtag – Gute Politik braucht Dialog

Datum:

Nur im Dialog mit der Pflegepraxis gewinnen wir Erkenntnisse für unsere politischen Aufgaben. Beim abendlichen Empfang am 5. Pflegefachtag in Erkner konnte ich mich intensiv mit dem Pflegeteam des AWO Stadtverbandes Schwedt austauschen. Sie meistern jeden Tag die großen Herausforderungen die mit der Pflegearbeit verbunden sind. Ich habe großen Respekt was sie jeden Tag für die vielen pflegebedürftigen Menschen im Land leisten. Meinen herzlichen Dank auch für das interessante und nette Gespräch.